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Religiöses Coping & Resilienz Die Frage, ob und wie Religiosität dabei hilft Schicksalsschläge, Krankheiten oder Alltagswidrigkeiten besser zu bewältigen hat in den letzten Jahren Wissenschaftler und die interessierte Öffentlichkeit gleichermaßen beschäftigt. Während in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts eine eher skeptische bis kritische Sicht in Bezug auf Religiosität vorherrschte, ist diese seit ca. 20 Jahren abgelöst von einem uneingeschränkten Optimismus, dass „richtige“ Spiritualität hilfreich in allen Lebenslagen sein kann. In dem Vortrag werden aktuelle Befunde zum positiven und negativen religiösen Coping referiert und das Phänomen selber aus einer kulturtheoretischen Metaperspektive betrachtet. D. h. es soll untersucht werden, warum das Konzept des religiösen Coping im Moment eine derartige Hochkonjunktur hat.
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