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Die Traumatisierung unter dem
transkulturellen Gesichtspunkt
Psychische Störungen, so ist
die herkömmliche Ansicht, rühren von schrecklichen und erschütternden Erlebnissen. Doch was, wenn sich in der Biografie des Betreffenden keine solchen Ereignisse finden lassen? Oft werden solche Menschen dann zu Hypochondern, Simulanten, Psychopathen oder gar Geisteskranken abgestempelt - und das nicht nur von ihrer Umwelt, sondern sogar von den sie behandelnden Ärzten oder Therapeuten. ... [mehr]
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Die Verbitterung
Obwohl reaktive psychische Störungen, psychische Belastungsreaktionen oder Anpassungsstörungen im klinischen Alltag eine große Rolle spielen, oft schwer zu behandeln sind und häufig zu Chronifizierung und erheblichen Beeinträchtigungen führen, sind die diagnostischen Kriterien vergleichsweise unscharf. Eine Ausnahme ist die „Posttraumatischen Stresserkrankung“, die als Angststörung zu verstehen ist ... [mehr]
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Religiöses Coping & Resilienz
Die Frage, ob und wie Religiosität dabei hilft Schicksalsschläge, Krankheiten oder Alltagswidrigkeiten besser zu bewältigen hat in den letzten Jahren Wissenschaftler und die interessierte Öffentlichkeit gleichermaßen beschäftigt. Während in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts eine eher skeptische bis kritische Sicht in Bezug auf Religiosität vorherrschte, ist diese seit ca. 20 Jahren abgelöst von einem uneingeschränkten Optimismus, dass „richtige“ Spiritualität hilfreich in allen Lebenslagen sein kann ... [mehr]
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Die psychotherapeutische Bedeutung der Vergebung
Emanzipatorische Selbsterkenntnis, als Leitidee der Psychotherapie, ist unumgänglich an Verzeihung und Vergebung gebunden. Dem folgend gilt die theoretische Differenzierung und persönliche Klärung zwischen neurotischen Schuldgefühlen und realer Schuld weiterhin als wesentliches Element der meisten Psychotherapiekonzepte. Die neurotische Verleugnung realer Schuld, wie die pathologische Pflege neurotischer Schuldgefühle, erkannten schon S. Freud, A. Adler und C.G. Jung ... [mehr]
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Psychotherapie der Verbitterung: Weisheitstherapie
Posttraumatische Verbitterungsstörungen haben sich in der klinischen Paraxis als schwierig zu behandelnde Erkrankungen erwiesen, weil die offensichtliche Ursachenbenennung zu der Gefahr führt, das Pathologische der psychischen Reaktion nicht wahrzunehmen, weil die Betroffenen selbst auf Grund der externalen Attribution ihrer Störung Änderungen bei der Umwelt jedoch nicht bei sich selbst für nötig erachten ... [mehr]
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Verletzung - Verbitterung - Vergebung
Verletzung gehört zu den menschlichen Grunderfahrungen; schon in den Mythen ist der Held am ganzen Leib durch Drachenblut gestählt und nur an einer kleinen Stelle, wo „das Lindenblatt saß“, zwischen den Schulterblättern, verwundbar. Diese eine kleine Stelle läßt sich offenbar durch nichts abdichten – und durch sie kommt letztlich der Tod ... [mehr]
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