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Univ.-Prof. Dr. med. WALTER PIERINGER
Biographie:
Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Univ.-Professor für Medizinische Psychologie und Psychotherapie, Vorstand der Universitätsklinik für Medizinische Psychologie und Psychotherapie an der Medizinischen Universität in Graz. Zu seinem Betätigungsfeld zählen Gesundheitspolitik, Lehranalyse, Gruppenanalyse und Psychodrama. Prof. Pieringer wirkt auch als Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Psychosomatische und Psychotherapeutische Medizin.
Wissenschaftliche Schwerpunkte:
Tiefenpsychologie, Psychosomatik, Philosophie der Medizin und Subjektivitätsforschung
Plenarvortrag:
Die psychotherapeutische Bedeutung der Vergebung
Emanzipatorische Selbsterkenntnis, als Leitidee der Psychotherapie, ist unumgänglich an Verzeihung und Vergebung gebunden. Dem folgend gilt die theoretische Differenzierung und persönliche Klärung zwischen neurotischen Schuldgefühlen und realer Schuld weiterhin als wesentliches Element der meisten Psychotherapiekonzepte. Die neurotische Verleugnung realer Schuld, wie die pathologische Pflege neurotischer Schuldgefühle, erkannten schon S. Freud, A. Adler und C.G. Jung gleichermaßen als Hindernisse für einen Therapieerfolg ... [mehr]
Veröffentlichungen:
- Bonelli, R. M., Pieringer,
W. & Kapfhammer, H.-P. (Hrsg.) (2007). Religiosität
in Psychiatrie und Psychotherapie. Lengerich: Pabst.
- Pieringer, W. & Ebner, F.
(2000). Zur Philosophie der Medizin. Wien: Springer.
- Pieringer, W. (1991). Psychotherapie
im Wandel. Wien: WUV.
- Klein, P., Müller, K. W. & Pieringer,
W. (1990). Psychosomatische Störungen im Erwachsenenalter und Kindesalter.
München: Reinhardt.
- Pieringer, W. & Verlic, B. (Hrsg.) (1990). Sexualität und Erkenntnis.
Graz: Leykam.
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